Gesund & Leben - Oktober 2026

teilen, Mut machen oder Trost spenden. Eine Studie mit NBA-Spielern fand einen Zusammenhang zwischen frühem Berührungsverhalten und späterer Teamleistung. Teams, deren Spieler sich zu Saisonbeginn häufiger berührten, schnitten im weiteren Spielverlauf besser ab. Eine eindeutige Kausalität konnte die Studie aus dem Jahr 2010 zwar nicht beweisen, die Forschenden vermuten aber, dass Berührung über eine stärkere Kooperation zum Teamerfolg beitragen könnte. Dass Berührung unser Verhalten tatsächlich beeinflussen kann, zeigt der sogenannten „Midas-Touch-Effekt“. Der Name geht auf eine Studie aus dem Jahr 1984 zurück: Kellnerinnen, Berührungen können uns ein tiefes Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und Verbundenheit vermitteln. Wer an Gesundheitsvorsorge denkt, hat meist Arztbesuche, Vorsorgeuntersuchungen oder einen gesunden Lebensstil vor Augen. Doch auch die Frage, wie man im Fall eines Krankenhausaufenthalts versorgt sein möchte, gehört für viele Menschen dazu. Die Bedürfnisse verändern sich im Laufe des Lebens. Während junge Erwachsene oft einen leistbaren Einstieg suchen, gewinnen bei Familien Sicherheit und Planbarkeit an Bedeutung. Später rückt häufig der Wunsch nach einem umfassenderen Krankenhausschutz stärker in den Fokus. Denn die relevante Frage ist nicht, ob sich das Leben verändert, sondern wann. Wer heute allein lebt, gründet vielleicht morgen eine Familie, andere möchten ihren Gesundheitsschutz später ausbauen. Gesundheitsvorsorge sollte deshalb genügend Spielraum bieten, um auf neue Lebenssituationen reagieren zu können. Die öffentliche Gesundheitsversorgung bildet in Österreich die Grundlage der medizinischen Versorgung. Eine private Krankenversicherung kann diese sinnvoll ergänzen und zusätzliche Wahlmöglichkeiten schaffen, wenn ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird. Dazu zählen etwa die freie Arztwahl im Krankenhaus, die Unterbringung in der Sonderklasse oder Leistungen rund um den Aufenthalt, wie Zuschüsse zum Familienzimmer, wenn Eltern bei ihren Kindern bleiben möchten. Darüber hinaus profitieren Versicherte je nach Tarif von Angeboten zur Gesundheitsvorsorge, etwa dem VitalCheck, sowie vom Zugang zu privaten Gesundheits und Therapieeinrichtungen. Als Vater weiß ich, dass sich Prioritäten im Leben verändern können. Umso beruhigender ist es, wenn man weiß, dass die eigene Gesundheitsvorsorge Schritt halten kann. Denn gute Vorsorge bedeutet nicht nur finanzielle Absicherung, sondern auch die Gewissheit, im Bedarfsfall die passende Unterstützung zu haben. IM SPITAL GUT ABGESICHERT – VORSORGE MUSS ZUM LEBEN PASSEN VERSICHERUNG im Fokus ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG • FOTO: NATASCHA UNKART & ISABELLE KÖHLER. Dipl.-Ing. Mag. Dr. Hans Aubauer, CFA, Leiter der Krankenversicherung UNIQA Insurance Group und CEO der UNIQA Health Services 9 www.gesundundleben.at 10 / 26

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