Gesund & Leben - Oktober 2026

Prof. Dr. Ilona Croy TOUCH ME DIE GEHEIME SUPERKRAFT DER BERÜHRUNG „Touch me“ öffnet die Augen für eine alltägliche, aber unterschätzte Kraft: die Berührung – und ihre verblüffende Wirkung auf Körper und Seele. Dieses Buch führt tief hinein in die Welt des Tastsinns und erklärt, wie eng Berührung mit unserem Gehirn, unserem Verhalten und unserer Gesundheit verknüpft ist. Anhand faszinierender Studien erfahren Sie: Körperkontakt stärkt Teams, verbessert Beziehungen, senkt Stress und kann sogar unsere Hirnentwicklung beeinflussen. ISBN: 978-3-831206513 Bruno Müller-Oerlinghausen, Gabriele Mariell Kiebgis BERÜHRUNG WARUM WIR SIE BRAUCHEN UND WIE SIE UNS HEILT Berührung gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Ein Mangel daran kann nachweislich krank machen. Umgekehrt können Berührungen sowohl bei körperlichen als auch psychischen Erkrankungen therapeutisch eingesetzt werden. Die Haut ist das Organ, an dem unser Selbstbewusstsein, unsere Identität hängt und das über eine eigene Intelligenz verfügt. Wie kommunizieren Haut und Gehirn? Wie entsteht das Wohlgefühl einer sanften Berührung? In der Beantwortung dieser Fragen zeigt sich, wie sehr Berührungen Teil unseres biologischen Urprogramms sind. Sie sind unverzichtbar für den Erhalt unserer Gesundheit und mobilisieren als Lebenselixier unsere Selbstheilungskräfte. ISBN: 978-3-843717991 Dr. Michaela Arnold DAS BERÜHRUNGSBUCH WIE BERÜHRUNG KÖRPER, GEIST UND SEELE STÄRKT Wir brauchen Berührung – ein Leben lang. Als Ärztin und Masseurin weiß Michaela Arnold, wie heilsam Berührung für Körper und Seele sein kann. In diesem Buch vermittelt sie inspirierende Impulse und einfühlsame Übungen, mit denen sich Berührung achtsam in den Alltag integrieren lässt. Dabei hilft das Modell der „Berührungsblume“, die vielfältigen Dimensionen von Berührung zu erfassen und die eigene Berührungsbiografie besser zu verstehen. Mit einer Verbindung aus fundiertem medizinischem Wissen und persönlichen Erfahrungen lädt dieses Buch dazu ein, Berührung neu zu entdecken – als Quelle von Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität. Für alle, die sich selbst und anderen mit mehr Achtsamkeit begegnen möchten. ISBN: 978-3-608860924 die ihre Gäste beim Zurückgeben des Wechselgelds kurz an der Hand oder der Schulter berührten, erhielten im Durchschnitt höhere Trinkgelder als ohne Berührung. DIE SPRACHE DER NÄHE Insbesondere in der Partnerschaft sind liebevolle Berührungen eine wichtige Form der Kommunikation. „Viele Paare entwickeln im Laufe der Zeit ihre ganz eigene ‚Tastsprache‘ – eine Umarmung, ein spontanes Händchenhalten oder eine kurze Berührung im Vorbeigehen“, sagt Arnold. „Solche Gesten schaffen Nähe und vermitteln: Wir gehören zusammen.“ Auch Croy beobachtet einen Zusammenhang zwischen Berührung und Beziehungszufriedenheit. Wie häufig sich Paare liebevoll berühren, ist dabei sehr unterschiedlich. „Die meisten Paare sagen, dass sie sich zwischen zwei- und zehnmal am Tag auf eine liebevolle Weise berühren. Es gibt aber auch Paare, die deutlich öfter und auch deutlich weniger Berührung haben. Das ist unproblematisch, solange sich beide einig sind.“ Problematisch wird es laut Croy vor allem dann, wenn fast gar keine Berührung mehr zwischen den Partnern stattfindet: „Dann finden wir auch eine deutlich schlechtere Konfliktlösefähigkeit, schlechtere Kommunikation, eine generelle Unzufriedenheit und Gefühle von Einsamkeit in der Partnerschaft.“ Croy verweist zudem auf eine Studie, die zeigte: Paare, die sich bewusst häufiger liebevoll berührten, waren zufriedener mit ihrer Beziehung. WENN NÄHE FEHLT Wie wirkt sich ein Mangel an körperlicher Berührung auf den Körper und das psychische Befinden aus? „Wenn Berührung fehlt, fehlen auch viele ihrer regulierenden Wirkungen“, erklärt Arnold. „Der Körper bleibt häufiger in einem Zustand erhöhter Anspannung. Innere Unruhe, ein stärkeres Stressempfinden, Schlafprobleme oder depressive Verstimmungen können damit einhergehen. Besonders eng ist Berührungsarmut mit dem Erleben von Einsamkeit verbunden.“ Croy beschreibt noch einen weiteren Zusammenhang: „Menschen, die wenig Berührung erfahren, sind älter, eher Männer als Frauen, sie sind depressiver, fühlen sich einsamer und sie sind ängstlicher.“ Daraus könne ein Teufelskreis entstehen: „Wenn wir depressiv sind, ziehen wir uns zurück. Und wenn wir ängstlich sind, trauen Buchtipps FOTOS: MAGNIFIC: _ANGELGAL4ONA; ISTOCK: _RGSTUDIO 10 BERÜHRUNG

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