Gesund & Leben - Oktober 2026

www.gesundundleben.at 10 / 26 noe.hilfswerk.at  Erstgespräch zur Klärung aktueller Herausforderungen  Gezieltes Legasthenie- und Dyskalkulietraining bei Bedarf  Vermittlung hilfreicher und kindgerechter Lernstrategien  Durcharbeiten konkreter Stoffgebiete  Online-Training möglich  Jetzt auch für Lehrlinge Wenn ein Kind – trotz fleißigen Übens – massive Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben hat, könnte Legasthenie vorliegen. Sie kann die Ursache vieler Schulprobleme sein. 5 bis 7 Prozent aller Schüler*innen leiden an einer Lese- oder Rechtschreibschwäche. Die Schüler*innen können jedoch mit professionellem Training sehr gut unterstützt werden. Neben dem Lerntraining für verschiedenste Lernschwierigkeiten bietet das Hilfswerk ein Spezialtraining bei Legasthenie und auch Dyskalkulie (Rechenschwäche) an. Nach einer psychologischen Diagnostik wird für jedes Kind ein individuelles Programm erstellt. In regelmäßigen Trainingsstunden kann punktgenau auf die Bedürfnisse eingegangen werden. Lerntraining von Profis umgesetzt Hilfe beim Lernen Lern- und Legasthenietraining individuell für jedes Kind Jetzt Erstgespräch vereinbaren! Tel. 05 9249-71000 Weil wir wissen, worauf es ankommt! ANZEIGE Die internationale ChildRight2Sleep-Initiative (CR2S) setzt sich dafür ein, gesunden Schlaf als grundlegendes Recht von Kindern und Jugendlichen stärker ins Bewusstsein zu rücken. Dazu wurden sieben Thesen zum Thema „Schlaf als Kinderrecht“ formuliert. Ziel ist es, Wissenschaft, Medizin, Psychologie und betroffene Familien besser zu vernetzen und Prävention, Diagnostik und Behandlung von Schlafproblemen zu verbessern. Langfristig soll die Kinder- und Jugendschlafmedizin auch stärker in der Ausbildung von Medizin und Psychologie verankert werden. INFORMATIONEN: www.childright2sleep.org als Kinderrecht Schlaf einmal über den Tag sprechen und sich dafür wirklich Zeit nehmen sind wichtige Bausteine einer guten Schlafhygiene“, so die Ärztin. Eine gute Nacht beginnt zudem bereits am Tag. Bewegung, frische Luft, Tageslicht und ausgewogene Ernährung unterstützen den Schlaf-Wach-Rhythmus. Besonders Tageslicht am Vormittag hilft dabei, die innere Uhr zu synchronisieren. Von Schlafmitteln oder Melatoninpräparaten auf eigene Faust rät Rona dagegen klar ab. „Melatonin sollte Eltern ihren Kindern keinesfalls ohne ärztliche Beratung geben. Es gibt Erkrankungen, bei denen es sinnvoll eingesetzt werden kann, aber Präparat, Dosierung und Anwendungsdauer müssen gezielt ausgewählt werden.“ Bei anhaltenden Problemen kann an ein spezialisiertes Zentrum überwiesen werden. Auch Schlaflaboruntersuchungen sind bei Kindern und Jugendlichen möglich, allerdings längst nicht bei jeder Schlafstörung notwendig. Häufig bringen bereits eine genaue Anamnese und Schlafberatung wichtige Erkenntnisse. Auch bei chronisch kranken Kindern sollte Schlaf laut Rona bewusst angesprochen werden, da Schlafprobleme angesichts der Grunderkrankung leicht in den Hintergrund geraten. Es lohnt sich also, nicht nur darauf zu achten, wie lange Kinder schlafen, sondern auch darauf, wie gut sie durch die Nacht kommen. Denn letztlich ist guter Schlaf die wichtigste Voraussetzung dafür, am nächsten Morgen wieder neugierig und konzentriert in den Tag zu starten. MICHAELA NEUBAUER n SCHLAF

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